Auf zum Höhepunkt der Saison

3 Aktive starten bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften

Der Countdown läuft … noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren, die letzten Testserien schwimmen und dann den Koffer packen. Für drei Aktive des MTV Goslar geht´s jetzt nach Berlin zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Sie haben es im Laufe einer langen Saison geschafft, sich für die höchsten nationalen Titelkämpfe zu qualifizieren. Die Anreise erfolgt bereits am Montag, dann finden die Akkreditierung und noch eine Trainingseinheit in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee statt, bevor es dann am Dienstag Ernst wird. Gleich im ersten Wettkampf über 200m Schmetterling werden Isabella Janitzki und Nele Habig (beide Jahrgang 2012) an den Start gehen. Kurz danach wird Yehor Byba (2012) über 100m Freistil ins Geschehen eingreifen. Isabella und Yehor haben mehr Qualifikationen erreicht, als im Lauf der Woche sinnvoll zu absolvieren sind, und konnten sich die aussichtsreichsten Strecken auswählen. So wird Isabella weiterhin 50m und 100m Schmetterling sowie 200m und 400m Lagen schwimmen. Yehor sprintet an den folgenden Tagen über 50m und 100m Schmetterling sowie 50m Rücken und Freistil durch Deutschlands schnellstes Schwimmbecken. Man darf gespannt sein, welche Zeiten und Platzierungen erreicht werden, die Top 10 scheinen kein utopisches Ziel zu sein.

Hinter der Qualifikation zu diesen Meisterschaften steht monatelanges Training. Bis zu acht Trainingseinheiten im Wasser in einer Woche, teilweise morgens um 6 Uhr vor der Schule, dazu noch täglich ergänzendes Landtraining – wer im Schwimmen etwas erreichen möchte, muss schon viel Eifer mitbringen. Nur in den Sommerferien und über die Weihnachtstage gibt es frei, ansonsten wird immer trainiert. Dass so viel Einsatz unterstützt werden muss, dachten sich auch die Haßdorf-Stiftung und die Bürgerstiftung Goslar, die mit ihren großzügigen Spenden dazu beitrugen, dass die Aktiven mit ihrer Trainingsgruppe in den Osterferien nach Lloret de Mar ins Trainingslager fliegen konnten. Jutta Schober und Dr. Henning Haßdorf zeigten sich beeindruckt von den Erzählungen der Aktiven über all das, was sie investieren, opfern und dann ja aber auch erreichen. Natürlich wurde da die Frage gestellt, warum man denn so weit weg trainieren müsse. Abteilungsleiter Bengt Kreibohm und Trainerin Alexandra Janitzki erläuterten gerne, dass eben solche Trainingslager von zwölf Tagen oder sogar mehr in einem Umfeld stattfinden müssen, dass auf die Sportler*innen eingestellt ist. Kurze Wege zwischen Unterkunft und Trainingsstätte, die Möglichkeit für Landtraining und auch geeignete Ernährung, das alles sind Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Und natürlich ist es ein entscheidender Faktor bei der Regeneration zwischen den dann täglich mehr als fünf Trainingsstunden, wenn man die Kraft der Sonne nutzen kann. Dass der Plan aufgegangen ist, zeigte sich sofort im Anschluss, als bei den Landes- und Norddeutschen Meisterschaften sehr viele Medaillen gewonnen wurden.

Damit diese Erfolgsserie weitergehen kann, freuen sich die Aktiven der Schwimmabteilung natürlich auch für die nächste Saison wieder über Spenden, die ein Trainingslager ermöglichen. Informationen dazu gibt es bei Alexandra Janitzki oder dem Förderverein der Schwimmabteilung.

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