Yehor Byba schwimmt zweimal ins FinaleStarke Leistungen von Isabella Janitzki und Marlene Knoop
Seit mehr als zehn Monaten hatten sie auf dieses Ziel hingearbeitet. Wenn andere einfach mal frei machten, zogen sie ihre Bahnen im Schwimmbad. Für all diese Mühen wurden drei Aktive des MTV Goslar jetzt belohnt. Sie hatten sich für den höchsten in ihrem Alter erreichbaren Wettkampf qualifiziert. Nun ging es für sechs Tage nach Berlin in die Schwimmhalle im Europasportpark. Was erstmal nach einem netten Ausflug klingt, ist harte Arbeit: der Wecker klingelt um 6 Uhr, es geht zum Frühstück und dann ins Schwimmbad, um 7 Uhr startet das Einschwimmen, um 8.30 Uhr beginnen die Vorläufe. Am ersten Tag stand nur Training an, danach begannen die Wettkämpfe.
Den Anfang machte Marlene Knoop. Sie hatte sich über 200m Schmetterling qualifiziert, schwamm ein mutiges Rennen und wurde mit einer neuen Bestzeit von 2:48,43 belohnt. Für Isabella Janitzki standen als Erstes die 50m Brust auf dem Programm, sie bestätigte in 37,36 ihre letzten Zeiten. Yehor Byba schwamm an diesem Tag die 100m Freistilstrecke und machte sofort klar, dass in dieser Woche noch viel von ihm zu erwarten war. Er verbesserte seinen Vereinsjahrgangsrekord um über eine Sekunde und kam in 1:00,66 der Schallmauer von einer Minute schon sehr nah.
Am dritten Tag gingen Isabella und Yehor über 50m Schmetterling an den Start. Beide verbesserten ihre Vereinsjahrgangsrekorde auf nun 31,81 bzw. 28,97 und Yehor konnte sich sogar für das Jahrgangsfinale qualifizieren. Nachdem am Morgen der Anschlag noch nicht ganz gepasst hatte, lief am Nachmittag alles glatt und er steigerte sich erneut auf nun 28,42 Sekunden, was ihm Platz 5 einbrachte. Am vierten Tag hatten beide wettkampffrei und nutzen die Zeit für zwei Trainingseinheiten. Über die 50m Rücken am fünften Tag blieb Yehor knapp über seiner Bestzeit und verfehlte als Elfter das Finale nur knapp.
Am letzten Wettkampftag standen für beide zunächst die 100m Schmetterling an. Isabella verbesserte auch hier ihren Vereinsjahrgangsrekord (1:11,22), was Yehor (1:06,57) genauso gelang. Er konnte sich erneut für das Finale qualifizieren. Zuerst stand aber noch sein Rennen über 50m Freistil auf dem Plan, wo er als Zehnter knapp hinter den Finalisten blieb. Über die Schmetterlingsstrecke griff er aber im Finale erneut an und verbesserte seinen Rekord dank einer leicht veränderten Renntaktik noch einmal um mehr als eine Sekunde auf nun 1:05,18, was ihm hochzufrieden Rang 6 einbrachte und eine erfolgreiche und sehr erfahrungsreiche Woche beendete.
