Silber für die Damenstaffeln und Jugendstaffel
Sie haben den Heimvorteil voll genutzt: die Schwimmer*innen des MTV Goslar haben bei den hochklassig besetzten Bezirkssprintmeisterschaften im Aquantic mit insgesamt 388 Aktiven aus 19 Vereinen 50 Medaillen gewonnen, darunter 13 Jahrgangstitel. Das erste und letzte Rennen des Tages bestritt die Damenstaffel mit Victoria Han, Antonia Mühlnikel, Isabella Janitzki und Marissa Röttger. Sie starteten das erste Mal bei einer Meisterschaft in der offenen Wertung und sicherten sich sowohl über 4x50m Lagen als auch 4x50m Freistil die Silbermedaille. Ein Auftakt nach Maß.
Getragen von dieser positiven Stimmung startete dann die fleißige Jagd nach Titeln und Medaillen. Dabei gewannen Isabella und Yehor Byba (beide 2012) jeweils vier Jahrgangstitel über 50m Schmetterling, Brust Freistil und 100m Lagen sowie 50m Schmetterling, Rücken, Freistil und 100m Lagen. Hinzu kam für Isabella Bronze über 50m Rücken und für Yehor Silber über 50m Brust. Beide gingen im Gleichschritt auch in zwei offenen Finals an den Start. Über 50m Schmetterling wurde Isabella zuerst Vierte und Yehor Achter. Über 100m Lagen bzw. 50m Rücken zeigten beide noch einmal starke Steigerungen und gewannen jeweils die Bronzemedaille. Ihre neuen Bestzeiten bedeuteten zugleich mehrere neue Vereinsjahrgangsrekorde für Isabella über 50m Schmetterling und 100m Lagen sowie für Yehor über 50m Schmetterling, Brust, Freistil und 100m Lagen.
Ebenfalls in zwei Finals am Start war Marissa (2011). Sie wurde Siebte über 50m Brust und sprintete zu Bronze über 50m Freistil. Victoria (2012) schwamm über 50m Rücken auf Platz 6. In den Jahrgangswertungen sicherte sich Marissa Gold über 50m Brust und Freistil, Silber über 50m Schmetterling und 100m Lagen mit neuem Vereinsjahrgangsrekord und Bronze über 50m Rücken. Victoria landete über 50m Schmetterling, Rücken und Freistil auf dem zweiten Platz. Eine weitere Teilnahme in einem offenen Finale erreichte Antonia (2003) über 50m Brust, wo sie auf Rang 5 anschlug.
Auch die Jüngsten steuerten wieder fleißig Medaillen bei. Bei ihrem Meisterschaftsdebüt ließ Lina Schmidt (2018) über 50m Rücken alle Konkurrentinnen hinter sich und erreichte neben der Goldmedaille auch ihren ersten Vereinsjahrgangsrekord. Über 50m Freistil gewann sie die Silbermedaille. Den Titel über 50m Schmetterling sicherten sich Matteo Günther (2017) und Makar Heibo (2016). Matteo komplettierte seinen Medaillensatz mit Silber über 100m Lagen, 50m Rücken und Freistil sowie Bronze über 50m Brust. Makar wurde über 50m Rücken und 100m Lagen die Silbermedaille überreicht. Carina Eckert (2017) erhielt zur Belohnung Silber über 50m Freistil und Bronze über 50m Rücken und 100m Lagen. Über 50m Brust schwamm Sara Dogan (2017) auf den Bronzerang. Im Jahrgang 2018 sicherte sich Thilo Wagenführ Silber über 100m Lagen vor Mattis Schulte-Übermühlen, der eine weitere Bronzemedaille über 50m Brust gewann. Knapp hinter den Medaillenrängen platzierten sich mit tollen neuen Bestzeiten Klara Koch, Mina Störich (beide 2018), Lilly Schiffner, Julian Friedrich (beide 2017), Palina Deneschtschuk (2016), Emma Dette und Arne Saretzki (beide 2015). Auch Sofia Heibo (2018) und Jasmin Rauchfuß (2016) schwammen zu neuen Bestleistungen. Weiterhin waren Prince Elyas Kocatürk (2018) und Haci-Isa Dogan am Start (2017). Ein Highlight des Tages war die Silbermedaille der Jugendstaffel mit Carina, Matteo, Sara und Makar.
Vier Medaillen erschwamm Noah Saretzki (2011) mit Silber über 50m Schmetterling und Freistil sowie Bronze über 50m Rücken und 100m Lagen. Dreimal Bronze sicherte sich Joel Kutsch (2010) über 50m Schmetterling, Brust und 100m Lagen, zweimal auf Platz drei landete Tim Habig (2010) über 50m Rücken und Freistil. Zu den Bronzesammler*innen gehörten weiterhin Eva Fiebach (2014, 50m Rücken), Malin Matthes (2013, 50m Brust), Nele Habig (2012, 100m Lagen) und Justin Kutsch (Junioren, 50m Freistil). Abgerundet wurde das starke Mannschaftsergebnis durch die Top 10-Platzierungen von Alma Lehne, Jannis Schulte-Übermühlen (beide 2013), Jana Papstein, Vanessa Schlüter, Carl Kreibohm (alle 2012), Mariella Günther (2011), Jonas Kutsch (2010) und Kai Merkert (Junioren).
Von allen Seiten gab es viel Lob für die gelungene Ausrichtung dieser Meisterschaft. Die Vorstandsmitglieder und viele Eltern zogen an einem Strang, verkauften Kuchen, versorgten die Kampfrichter, lieferten eine perfekte Auswertung, halfen am Beckenrand als Kampfrichter, an der Startbrücke, beim Sammeln der Startkarten und bei den Siegerehrungen – das war großartig und eine gelungene Generalprobe für die Landeskurzbahnmeisterschaften, die am 31.10. und 1.11. in Goslar stattfinden und zwei Tage voller Teamwork erfordern werden.